DDV-Umfrage | 27.04.2017

Langfristig gebunden

Die überwiegende Mehrheit der Zertifikateanleger in Deutschland ist eher längerfristig orientiert und nutzt die vielseitigen Anlageinstrumente in der Hauptsache zum mittel- bis langfristigen nachhaltigen Vermögensaufbau.

Nahezu zwei Drittel der in einer vom Deutschen Derivate Verband (DDV) und mehreren führenden Online-Finanzportalen durchgeführten Umfrage nach ihrem Anlagehorizont befragten Privatanleger halten die strukturierten Produkte ihres Portfolios mindestens einige Monate lang. Fast ein Drittel der Umfrageteilnehmer hält ­seine Positionen sogar über mehrere Jahre hinweg. Den Gegensatz zu diesen langfristig orientierten Anlegern bilden die besonders kurzfristig orientierten Daytrader, die ihre Käufe und Verkäufe innerhalb eines einzigen Tages abwickeln – mit knapp 10 Prozent stellen sie jedoch eine Minderheit dar.

27 Prozent gaben an, eher kurzfristig orientiert zu sein und ihre Zertifikate spätestens nach ein paar Wochen abzustoßen.

Diese ausgewogene Verteilung über eine Vielzahl von An­lagehorizonten bestätigt einmal mehr, dass strukturierte Wertpapiere nicht nur über Renditepotenziale bei steigenden wie sinkenden Märkten und sogar bei stagnierenden Kursen verfügen, sondern sich auch für eine Vielzahl von Anlage­situationen und -horizonten eignen. Dank dieser Eigenschaften können sie auch bei sich ändernden Rahmen­bedingungen eingesetzt werden. Bei den insgesamt über 1700 an der Umfrage teilnehmenden Investoren handelt es sich in der Mehrzahl um Privatanleger, die ihre Entscheidungen selbstständig treffen und über gutes Markt- und Anlagewissen verfügen.

Chart - DDV Mai-Umfrage


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