Editorial | 27.10.2017

„Ach, Europa ...“

mochte man in den vergangenen Jahren manches Mal ausrufen, erschien doch die Wirtschaft des Kontinents vor allem im Vergleich zu Asien wenig dynamisch.

Trotz politischer Unsicherheiten wie Brexit und Katalonien-Krise ist Europa – angesichts anderer Weltregionen – derzeit ein Hort der Stabilität und Berechenbarkeit. Das ist auch einer der Gründe, warum der Kontinent als Wirtschaftsstandort an Attraktivität gewonnen hat. Im Titelthema zeigen wir anhand der Entwicklung in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien, warum Europa und seine Märkte wieder in den Fokus der Investoren rücken, sowie die Produkte, mit denen Privatanleger eine eigene „Europa-Strategie“ umsetzen könnten.

Daneben blicken wir über den Großen Teich, wo der amerikanische Blue-Chip-Index Dow Jones derzeit von Rekord zu Rekord eilt.
Dass man keineswegs in die Ferne schweifen muss und das Gute doch so nah sein kann, zeigt der Beitrag über das Platow-Zertifikat und seine Nebenwerte-Strategie auf Seite 20: Ein Plus von 250 Prozent in elfeinhalb Jahren kann sich sehen lassen!

Den Gründen für ein eher rares Phänomen sind wir hier auf der Spur: Zuletzt hatten sich nämlich die Preise der beiden Ölsorten Brent und WTI auseinanderentwickelt.

Sachlich-modern endet schließlich das Heft: mit einem Abstecher nach Dessau, der zweiten Bauhaus-Welterbestätte in Deutschland.

 

Viel Freude beim Lesen

Ralph Wintermantel

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