Neuemissionen | 25.08.2017

Express-Renditen

Auch in diesem Jahr schlägt die Stunde der Express-Zertifikate: Sie stehen bei Anlegern hoch im Kurs. Die hier vorgestellten Strukturen ermöglichen Investoren, vorzeitig das Anlageziel zu erreichen.

Neben der Möglichkeit, sogar bei leicht sinkenden Kursen des Basiswerts ­Erträge zu erzielen, ist es vor allem die Aussicht auf eine vorzeitige Einlösung, die die Anleger überzeugt. Erstmals nach einem Jahr wird der dann aktuelle Kurs des Basiswertes, hier einer Aktie, gegenüber dem Stand bei Auflegung des Zertifikats betrachtet. Liegt die Aktie auf demselben Niveau oder darüber, wird das Zertifikat zum jeweiligen Betrag vorzeitig eingelöst. Ist dies nicht der Fall, läuft es einfach weiter bis zum nächsten Beobachtungstermin, an dem sich der Vorgang wiederholt – allerdings bei niedrigerer Einlösungsschwelle und mit höherem Einlösungsbetrag. Schließt die Aktie am Laufzeitende unter der Schwelle, aber über der Barriere, erhalten Anleger 100 Euro pro Zertifikat; notiert sie auf Letzterer oder darunter, partizipieren sie im Verhältnis 1:1 an der Aktienentwicklung.

AXA: 7,00 % Chance p.a.

Express-Zertifikat
WKN DB9UCR
Basiswert AXA
Einlösungsbetrag 107,00; 114,00; 121,00; 128,00; 135,00 EUR
Einlösungsschwelle 100 %, 95 %, 90 %, 85 %, 80 %
Barriere 65 %
Emissionstag 23.08.2017
Laufzeit 19.08.2022 (falls nicht vorzeitig eingelöst)
Kurs* 101,50 EUR

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Der französische Versicherungskonzern lieferte Mitte August solide Halbjahreszahlen. Sowohl das operative Ergebnis mit 3,17 (Vorjahr: 3,06) Milliarden Euro als auch das Nettoergebnis mit 3,27 (Vj.: 3,21) Milliarden Euro lag im Rahmen der Analysten-Erwartungen. Die Ergebnisse nach sechs Monaten zeigen, dass sich der Konzern aktuell komfortabel im Rahmen der finanziellen Zielsetzung der Strategie „Ambition 2020“ befindet. So ist das operative Ergebnis je Aktie um fünf Prozent auf Jahressicht gestiegen. Als Ziel wird ein durchschnittliches Wachstum pro Jahr von drei bis sieben Prozent angepeilt. Ein Update zum geplanten IPO eines Teils der US-amerikanischen Aktivitäten gab es bislang noch nicht. Hier können Anleger weiterhin auf positive Neuigkeiten gespannt sein.

Lufthansa: 7,60 % Chance p.a.

Express-Zertifikat
WKN DB9UCW
Basiswert Lufthansa
Einlösungsbetrag 107,60; 115,20; 122,80; 130,40; 138,00 EUR
Einlösungsschwelle 100 %, 95 %, 90 %, 85 %, 80 %
Barriere 65 %
Emissionstag 23.08.2017
Laufzeit 19.08.2022 (falls nicht vorzeitig eingelöst)
Ausgabekurs* 101,50 EUR

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Trotz abnehmender Marktanteile konnte die größte deutsche Fluggesellschaft mit dem besten Halbjahresergebnis ihrer Geschichte überzeugen. Das operative Ergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt werden. Für das zweite Halbjahr werden zwar geringere Margen im Passagierverkehr erwartet, aber auch die Treibstoffkosten sollen um geschätzte 100 Mio. Euro sinken – entsprechend hob der Vorstand die Prognose für 2017 an und erwägt ­einen Einstieg bei der insolventen Air Berlin. Finanzvorstand Ulrik Svensson sieht jedenfalls in Sparmaßnahmen den Weg zum Erfolg: „Kostensenkungen sind das wichtigste Mittel, um unsere Marge auch nachhaltig zu verbessern.“ Besonders erfreulich sei, dass Eurowings ein Jahr früher als geplant schwarze Zahlen schreibt.

RWE: 7,50 % Chance p.a.

Aktienanleihe
WKN DB9UCN
Basiswert RWE
Einlösungsbetrag 107,50; 115,00; 122,50; 130,00 EUR
Einlösungsschwelle 19,6500; 18,6675; 17,6850; 16,7025 EUR
Barriere 12,7725 EUR
Emissionstag 15.08.2017
Laufzeit 20.08.2021 (falls nicht vorzeitig eingelöst)
Ausgabekurs* 101,50 EUR

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Nach einem ordentlichen ersten Halbjahr 2017 mit ­einem um sieben Prozent gesteigerten operativen Ergebnis sieht der Vorstandsvorsitzende Dr. Rolf Martin Schmitz den Essener Energieriesen auf einem guten Weg: „Nach ­unserer aktuellen Planung werden wir das Geschäftsjahr am oberen Ende unserer Prognose abschließen.“ Das Unternehmen profitierte von der Rückzahlung der Brennelementesteuer und erzielte einen Gewinn von 3,2 Milliarden Euro. Vor allem die Tochter Innogy mit ihrem Schwerpunkt auf Ökostrom leistete einen positiven ­Beitrag. Im Geschäftsjahr 2016 fiel noch ein Verlust von 5,7 Milliarden Euro an. Die Anleger trauen RWE offensichtlich einiges zu, denn der Kurs der Aktie ist seit Jahresbeginn um 60 Prozent gestiegen.

*Ausgabekurs inkl. Ausgabeaufschlag bzw. Briefkurs vom 14.08.2017, Quelle: Deutsche Bank AG

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