Mehr Transparenz | 24.01.2018

Geringe Kosten für Zertifikate

Zum Leidwesen vieler Privatanleger werden die Kosten beim Wertpapierkauf häufig nicht gut genug dargestellt.

Um mehr Transparenz zu schaffen, führte der wissenschaftliche Beirat des Deutschen Derivate Verbands mit Unterstützung von Prof. Dr. Christian Koziol von der Eberhard Karls Universität Tübingen eine Studie durch, die erstmals die Gesamtkosten und die einzelnen Kostenkomponenten bei der Zertifikateanlage ­untersucht. Auf Basis von 24 830 Zertifikaten mit einem Emissionsvolumen von 8,169 Milliarden Euro konnte ermittelt werden, dass die jährlichen Kosten durchschnittlich 0,71 Prozent pro Anlage betragen. Da Privatanleger beim Vermögensaufbau und der Altersvorsorge nicht an Wertpapieren vorbeikommen, bietet die Kostentransparenz einen echten Anlegerschutz. Koziol sieht das Ergebnis für Anleger sehr positiv: „Die aus unserer Sicht überraschend geringen Kosten bei der Zertifikateanlage zeigen, dass Transparenz und ein starker Wettbewerb innerhalb der Zertifikatebranche zu effizienten Preisstrukturen geführt haben.“ Wenn das keine guten Nachrichten für Zertifikate­anleger sind!

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