Finanzwetterkarte

Kurzes Beben

Die Angst vor einem schnelleren Zinsanstieg in den USA versetzte die Börsen Anfang Februar weltweit in Aufruhr. Allein die Spekulation vieler Anleger, dass die US-Notenbank in diesem Jahr vier statt wie bislang signalisiert drei weitere Zinsschritte wagen könnte, führte zu einem kurzfristigen Ausverkauf. Anschließend beruhigten sich die Märkte wieder.

Indexdaten weltweit 03/18

Markt im Fokus: Deutschland

Nach zwei turbulenten Wochen Ende Januar und Anfang Februar 2018 mit Einbußen von bis zu 1600 Punkten schaffte der Deutsche Aktienindex Mitte Februar die Kehrtwende. Er ließ sich von der New Yorker Benchmark Dow Jones, die in dieser Zeit den größten Anstieg seit dem Wahlsieg von Donald Trump im November 2016 verzeichnete, mitziehen. Entsprechend wirkte wieder alles recht friedlich am Aktienmarkt in Frankfurt. Scheinbar schüttelten zahlreiche Investoren ihre allgemeinen Sorgen vor wirtschaftlichen Folgen steigender Zinsen ab und ließen sich von freundlichen Unternehmenszahlen inspirieren und besänftigen. Dennoch: Sechs Wochen nach Jahresstart notiert der deutsche Leitindex Dax mit knapp 4 Prozent im Minus.

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