Schritt für Schritt erklärt | 26.02.2018

Express-Zertifikate

Mit Express-Zertifikaten können Anleger auch in seitwärts tendierenden Märkten Renditeziele erreichen. Spielt der Basiswert mit, steigen sie schnell aufs Renditetreppchen; hängt er dagegen durch, laufen sie eine weitere Runde mit den gleichen Renditechancen. Eine Barriere bietet am Laufzeitende begrenzten Schutz vor sinkenden Kursen.

Express-Zertifikate


Drei Express-Varianten

Das klassische Express-Zertifikat zeichnet sich durch einen Einlösungsbetrag aus, der in jedem Jahr ansteigt. Da die annualisierte Rendite immer gleich bleibt, spielt es kaum eine Rolle, an welchem der jährlichen Beobachtungstage das Zertifikat eingelöst wird. Als klassisch gilt außerdem, dass die Einlösungsschwellen, also die Hürden, jeweils auf Höhe des Startkurses sind. Außerdem wird oft eine Barriere eingezogen, die deutlich unter der Einlösungsschwelle liegt und einen zusätzlichen Schutz bietet, falls die Bedingung für eine vorzeitige Rückzahlung an keinem Stichtag erfüllt wird und das Zertifikat bis zur regulären Fälligkeit läuft. Sollte der Abrechnungskurs des Basiswertes am Ende oberhalb der Barriere notieren, bleibt damit zumindest das Nominalkapital gesichert. Eine beliebte Abwandlung der klassischen Funktionsweise setzt bei der jährlichen Einlösungsschwelle an. Das heißt, an jedem Stichtag werden die Hürden abgesenkt. AufgrunÍd der erhöhten Wahrscheinlichkeit einer Einlösung fällt die Prämie im Regelfall etwas niedriger aus als beim klassischen Express-Zertifikat. Trotz der fallenden Einlösungsschwellen wird häufig eine Barriere einbezogen, die der Hürde am Laufzeitende entspricht oder aber in einer weiteren Variante darunterliegen kann.


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