WTI und Brent legen zu | 24.04.2018

Öl: Es läuft rund

Die Unstimmigkeiten zwischen Amerika und Russland bescheren den Ölpreisen ­einen leichten Auftrieb. Während die westlichen Ölproduzenten profitieren konnten, mussten vor allem russische Werte Kursverluste hinnehmen. Vielleicht lauern hier für Anleger nun günstige Einstiegsgelegenheiten.

Amerikas Präsident Trump ist derzeit nicht zimperlich, wenn es um Russland geht. Erst verhängte er weitere Sanktionen gegen ausgewählte, Putin nahestehende russische Oligarchen, dann zeigte er der Welt mit den militärischen Maßnahmen in Syrien, dass sich die USA auch weiterhin als Weltpolizist betrachten. Aus Sicht der Börsen gab es durch Trumps Schritte in den vergangenen Wochen jedenfalls einige Gewinner, aber auch zahlreiche Verlierer.

Gold-Kommentar

Frühlingsgefühle

Ein bis dato komisches Jahr, was das Wettergeschehen anbelangt.

Michael Blumenroth
Öl: Es läuft rund - WTI und Brent legen zu

Westliche ÖlMultis profitieren

Als Folge von Trumps Politik stiegen die Preise für Öl enorm. So konnte das schwarze Gold zwischenzeitlich ein neues Drei-Jahres-Hoch von 73,87 Dollar pro Barrel erreichen. Davon konnten auch die Aktien von ConocoPhillips und Royal Dutch Shell mit Anstiegen im deutlich zweistelligen Bereich in den vergangenen vier Wochen profitieren. Aber auch die Papiere von anderen Werten aus der Ölbranche wie OMV, BP, Repsol, Statoil, ExxonMobil und der französischen Total gewannen deutlich hinzu. Die Kurse etlicher russischer Rohstoffproduzenten gerieten dagegen vollends unter die Räder: Gazprom oder beipielsweise Rosneft gaben erneut ab. Russland ist bekanntlich einer der größten Öl- und Gasexporteure weltweit.

partizipieren am steigenden ölpreis

Anlegern bietet sich die Möglichkeit, über diverse Anlageprodukte direkt oder indirekt in Öl zu investieren. Im ersten Fall bieten sich Faktor-Zertifikate von X-markets an. Damit können Anleger sowohl auf das europäische Brent- als auch auf das amerikanische WTI-Öl setzen – und das mit diversen Hebeln und sowohl long als auch short. Insgesamt kann der Anleger bei X-markets derzeit aus einem Angebot von 20 Faktor-Zertifikaten auf die beiden großen Ölsorten wählen.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, über ein Unternehmen der Branche an den steigenden Ölpreisen zu partizipieren. Hier sind es vor allem die bei Anlegern sehr beliebten Discount-Zertifikate, mit denen sich bequem in den Markt einsteigen lässt. Privatanleger, die beispielsweise über das Discount-Zertifikat mit der WKN DS14VF mit einem Preisabschlag von aktuell 8,97 Prozent für gegenwärtig 45,29 Euro in Total investieren, können sich am Laufzeitende, dem 14. März 2019, über eine Rendite von 6,50 Prozent freuen, sollte das Zertifikat dann auf oder über dem Cap von 48 Euro stehen. Mehr als die 48 Euro gibt es nicht, dafür kann der Zertifikate-Anleger allerdings aufgrund des vergünstigten Einstiegs im Gegensatz zum Aktionär bis zu knapp neun Prozent Kursverluste hinnehmen und sein Investment immer noch mit einem Gewinn abschließen.

Per Index in europäische Ölfirmen

Wer es dagegen lieber etwas breiter aufgestellt mag, für den könnte EuroStoxx Europe Oil & Gas etwas sein (siehe Tabelle Seite 22). Dieser Index beinhaltet so ziemlich alle großen europäischen Unternehmen aus dem Gas- und Ölsektor. So sind unter den Top-Positionen die französische Total, die britische BP, die niederländische Royal Dutch Shell, die italienische Eni oder die norwegische Statoil zu finden. Mit dem Zertifikat partizipieren Anleger eins zu eins am Index. Weitere Informationen zum EuroStoxx Europe Oil & Gas-Index-Zertifikat sowie zu allen anderen Discount-Zertifikaten gibt es unter www.xmarkets.de.

INDEX- UND DISCOUNT-ZERTIFIKATE AUF ÖLUNTERNEHMEN

WKN Name Brief Seitwärtsrendite p.a. Laufzeit
709345 EURO STOXX Oil & Gas X-pert Zertifikat 34,08 EUR 0,00 % Open End
DM8FEM Royal Dutch Shell PLC Discount-Zertifikat 26,84 EUR 7,27 % 20.12.2018
DM728X Repsol S.A. Discount-Zertifikat 14,75 EUR 14,26 % 20.12.2018
DS14VF Total S.A. Discount-Zertifikat 45,88 EUR 5,58 % 14.03.2019
Stand 26.05.2018 11:50:56 Quelle: Deutsche Bank AG
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