Schritt für Schritt erklärt | 24.04.2018

Aktienanleihen

Aktienanleihen kombinieren die Eigenschaften einer Anleihe mit denen einer Aktienanlage und ermöglichen so den Spurt zu festen Zinserträgen sogar in müden Märkten. Die Kursentwicklung der zugrunde liegenden Aktie ist nur am Laufzeitende wichtig – sie entscheidet darüber, ob Anleger den Nennbetrag ausgezahlt oder die Aktie geliefert bekommen.

Schritt für Schritt erklärt: Aktienanleihen

Unterwegs zum Zins

Ganz gleich wie sich der Basiswert einer Aktienanleihe auch entwickelt - der feste Zins p.a. läuft immer mit. Ganz besonders schätzen Anleger an ihm, dass er deutlich über den Kapitalmarktzinsen liegt. Wenn dann der zugrunde liegenden Aktie auf der Laufstrecke die Puste nicht ausgeht und sie mindestens auf Höhe des Basispreises ins Laufzeitziel einläuft, freuen sich Anleger über die Zahlung des Nennbetrags und damit das Erreichen der Maximalrendite. Durch die feste Laufzeit wissen sie von Anfang an, wie lange ihr Kapital gebunden ist.

Wenn die zugrunde liegende Aktie unterwegs abgehängt wird und beim Zieleinlauf unterhalb des Basispreises steht, gehen Anleger nicht leer aus: Sie erhalten dann die durch das Bezugsverhältnis bestimmte Anzahl von Aktien ins Depot - plus einen Barausgleich für Bruchteilsbeträge. In diesem Fall sind die Aktien jedoch weniger wert als der eingesetzte Nennbetrag von 1000 Euro. Anleger sind dann genau so gestellt wie Aktionäre und könnten, sofern sie die Papiere im Depot halten, an einer möglichen Erholung des Kurses teilnehmen.

Aktienanleihen

WKN Name Brief Laufzeit Bezugsverhältnis
DS2BHW Daimler AG Aktienanleihe 77,50 % 20.06.2019 15,39
DS2QDR Porsche Automobil Holding SE Vz. Aktienanleihe 86,50 % 20.06.2019 15,39
DS2QD4 Hugo Boss AG Stamm Neu Aktienanleihe 84,10 % 20.06.2019 14,29
Stand 21.11.2018 15:48:32 Quelle: Deutsche Bank AG
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