Marktüberblick | 23.10.2018

Pure Spannung

Die Geldpolitik der Notenbanken dies- und jenseits des Atlantiks steht derzeit am Devisenmarkt im Fokus. Entsprechend könnte der Dollar weiterhin von steigenden Zinsen in den Vereinigten Staaten profitieren. In der Eurozone kommt den Inflationsdaten eine besondere Aufmerksamkeit zu.

Kommentar

Süßes oder Saures?

Beim Schreiben dieser Zeilen steht einmal mehr das Halloween-Fest vor der Tür. Es ist erstaunlich, wie schnell Modewellen aus den USA über den Großen Teich schwappen.

Michael Blumenroth

Währungesprognosen 11/18

 
 

 

Rohstoffprognosen 11/18

Finanztermine 11/18

Finanztermin im Fokus

Den 8. November 2018, wenn das Komitee der Federal Reserve (Fed) zusammenkommt und seinen Zinsentscheid veröffentlicht, sollten Anleger überall auf der Welt in jedem Fall im Auge behalten. Zwar bekräftigten die Währungshüte bei ihrem letzten Zusammentreffen, dass es weiter bei „graduellen Zinserhöhungen“ bleiben soll. Gleichzeitig wurde aber die Möglichkeit angedeutet, dass der Zinserhöhungskurs länger als erwartet fortgesetzt wird. Bereits Anfang Oktober hatte US-Notenbankchef Jerome Powell in einer Rede anklingen lassen, dass die Fed den Leitzins mittel- bis langfristig womöglich über das neutrale Niveau anheben werde. Damit geht die Fed auch immer deutlicher auf Konfrontationskurs zu Präsident Donald Trump, der ihre Zinserhöhungen wiederholt kritisiert hatte.

Tags

X-press Magazin © 2018