Aktionäre | 22.03.2019

(Noch) kein Volk der Aktionäre

Nach einer Anfang März veröffentlichten Studie des Deutschen Aktieninstituts (DAI) stieg die Zahl der Besitzer von Aktien und Aktienfonds in Deutschland im vergangenen Jahr um 250 000 auf 10,3 Millionen.

Nach einer Anfang März veröffentlichten Studie des Deutschen Aktieninstituts (DAI) stieg die Zahl der Besitzer von Aktien und Aktienfonds in Deutschland im vergangenen Jahr um 250 000 auf 10,3 Millionen. Damit verfügen 16,2 Prozent der Bevölkerung über Aktien oder Aktienfonds. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die „Deutschen ihr Geld statt in Aktien immer noch viel zu häufig unverzinst oder sehr niedrig verzinst auf dem Girokonto und Sparbuch“ anlegen und auf Versicherungssparen setzen. Ein Volk der Aktionäre könnten die Deutschen daher (noch) nicht genannt werden. Eine Verbesserung der Aktien-Akzeptanz sei aber wichtig, denn vor allem bei der Altersvorsorge spiele die Aktienanlage immer noch eine zu ­geringe Rolle – hier sehen die Autoren auch das größte Potenzial für die Zukunft, da „die umlagefinanzierte staatliche Rente den ­Lebensstandard der Bevölkerung zukünftig nicht erhalten“ könne. Die vollständige Studie steht auf www.dai.de zum Download bereit.

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