Neuemissionen | 22.03.2019

Neu an Bord

Nach einer Studie des Luftverkehrsverbands IATA wird der weltweite Luftverkehr in den kommenden Jahren zunehmen und auch die Flug-gesellschaften werden ihre Gewinne erhöhen. Mit den drei vorgestellten Discount-Zertifikaten könnten Anleger daher ihre Bordkarte mit Desti-nation Rendite lösen, wenn die Basiswerte mitspielen.

Neu an Board

Um ganze 6 Prozent auf 4,59 Mrd. wird das globale Passagieraufkommen, so die IATA, in diesem Jahr wachsen. Trotz des anhaltenden Preiskampfs und gestiegener Kerosinpreise sollen die Gewinne der Airlines gar um fast 10 Prozent steigen. Das sind Aussichten, von denen in anderen Branchen oftmals nur geträumt werden kann. Doch nicht nur das Potenzial ist hoch, auch der Einfluss externer Faktoren auf die Kursentwicklung der Unternehmen. Daher könnte sich gerade bei Airlines & Co. ein zurückhaltendes Einsteigen als sinnvoll erweisen. Anlegern, die so am Potenzial der Luftverkehrsbranche partizipieren möchten, stehen mit den drei vorgestellten Produkten auf einen führenden Flugzeughersteller, eines der wichtigsten Drehkreuze im Luftverkehr sowie auf Europas größte Airline drei Discount-Zertifikate ohne Währungsrisiko zur Auswahl. Diese bieten nicht nur ansehnliche Renditepotenziale zum Laufzeitende von bis zu 15 Prozent pro Jahr, sondern auch durch den gegenüber dem Kurs des Basiswerts verbilligten Einstieg eine Absicherung gegen bis auf Höhe des Discount-Levels nachgebende Aktien. Dank des Discounts haben moderat schwächelnde Aktien also nicht in jedem Fall die Bruchlandung des eigenen Investments zur Folge.

Airbus
mit Discount von 15,27 %

Discount-Zertifikat
WKN DC25UW
Basiswert Airbus
Höchstbetrag/Cap 110,00 EUR
Discount 15,27 %
Max. Rendite 7,52 % p.a.
Quanto nein
Laufzeit 18.06.2020
Kurs* 100,30 EUR

 

Dass Airbus im Februar das Auslaufen der Produktion des A380 im Jahr 2021 ankündigte, sorgte zwar für ein starkes Medienecho, wird von Marktbeobachtern aber auch als Wegfall einer Belastung gewertet. Das Geschäft mit den kleineren Maschinen aus europäischer Fertigung brummt jedenfalls und der scheidende Chef Thomas Enders konnte bei der Präsentation der 2018er Zahlen einen Gewinnsprung von 29 Prozent verkünden. Vor allem dank eines starken Asiengeschäfts rechnen Analysten für das laufende Jahr mit einem Plus von rund 24 Prozent beim Gewinn. Nach einer Schwächephase im Dezember kennt das Airbus-Papier nur eine Richtung: nach oben. Zu Redaktionsschluss stand die Aktie bei 118 Euro.

Fraport    
mit Discount von 8,49 %

Discount-Zertifikat
WKN DC2HXZ
Basiswert Fraport
Höchstbetrag/Cap 75,00 EUR
Discount 8,49 %
Max. Rendite 11,07 % p.a.
Quanto nein
Laufzeit 18.06.2020
Kurs* 65,66 EUR

 

Als Stefan Schulte, der Vorstandschef des größten deutschen Airports, Ende Februar über die Fortschritte beim Bau des neuen Terminals 3 des Frankfurter Flug­hafens berichtete, mochte wohl mancher Zuhörer seinen Ohren kaum trauen: Das Vorhaben liege voll im Plan, und zwar sowohl was die Kosten als auch was den Zeitrahmen betreffe. 23 Mio. Passagiere jährlich sollen
ab 2023 über die neuen Flugsteige abgewickelt werden. Gegenwärtig hat der Flughafen 70 Mio. Passagiere pro Jahr. Das Mitte März vorgelegte Zahlenwerk für 2018 zeigte mit Umsatzsteigerungen von 18,5 Prozent und einem Gewinnsprung um 40,6 die Erwartungen klar übertreffen. Wachstumstreiber waren unter anderem die Beteiligungen in Griechenland und Brasilien.

Deutsche Lufthansa
mit Discount von 10,10 %

Discount-Zertifikat
WKN DC2H6A
Basiswert Deutsche Lufthansa
Höchstbetrag/Cap 24,00 EUR
Discount 10,10 %
Max. Rendite 16,42 % p.a.
Quanto nein
Laufzeit 17.12.2020
Kurs* 18,56 EUR

 

„2018 war erneut ein finanziell erfolgreiches Jahr für uns. Wir haben das zweitbeste Ergebnis der Unter­nehmensgeschichte erzielt.“ So zufrieden sich Carsten Spohr, Chef der Kranich-Airline, bei der Vorstellung des Zahlenwerks für das abgelaufene Geschäftsjahr auch gab, ganz ­wolkenfrei ist der Himmel über der Konzernzentrale in Köln nicht, denn beim bereinigten Gewinn musste die Lufthansa Einbußen von rund vier Prozent hinnehmen. Allerdings drückte die Übernahme von
77 ehemaligen Air-Berlin-Jets auf die Kosten. Für 2019 rechnet der Vorstand aufgrund steigender Kerosinpreise und des anhaltend harten Preiskampfs unter den euro­päischen Airlines mit einem Umsatzanstieg zwischen vier und sechs Prozent.

* Kurse vom 19.03.2019, Quelle: Deutsche Bank AG

 

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