TSI E20 Index | 29.01.2019

Trendstarke europäische Aktien

The trend is your friend: Politiker wie Anleger schauen ganz genau hin, wenn sich eine Trendbewegung abzeichnet, denn meist ist es wahrscheinlicher, dass sie sich fortsetzt als dass sie sich umkehrt. Privatanleger scheitern jedoch oftmals daran, Trends selbst zuverlässig zu identifizieren und so die besten Bedingungen für ihr Investment zu bestimmen. Ein neues X-markets-Zertifikat auf das Trendbarometer TSI E20 schafft hier Abhilfe.

Trends gehören zu den wichtigsten Faktoren beim Investieren. Auf- oder Abwärtstendenzen von Unternehmen, Märkten, Regionen oder Branchen sind heiß diskutierte Themen in Finanzmedien, aber auch unter privaten und institutionellen Investoren. Sie möglichst frühzeitig zu erkennen ist entscheidend für den Anlageerfolg. Wem dies gelingt, der kann zu günstigen Kursen in Aktien und Indizes einsteigen, bevor diese eine Rallye starten, und so das Renditepotenzial optimal nutzen. Im umgekehrten Fall, also wenn eine Aktie ihren Höchststand erreicht hat und ihr Kurs nach Süden dreht, können Verluste minimiert oder gar ganz vermieden werden. Vor allem lässt sich durch das korrekte Erkennen von Trendbewegungen der Griff in das berühmte „fallende Messer“ verhindern. Zu erkennen, welche Marktbewegungen kurzfristige Schwankungen und welche langfristige Trends darstellen, setzt viel Erfahrung, beste Informationen und systematisches Vorgehen voraus und ist daher für Privatanleger kaum zu schaffen.

ein index für und aus trends

Gerade in unsicheren Phasen ist das Identifizieren von Basiswerten mit Momentum besonders wichtig, denn wenn die Märkte insgesamt schwächeln, können sich renditeorientierte Anleger nicht mehr allein auf klassische Marktindizes wie den Dax und seine Geschwister verlassen. Doch auch in schwachen Phasen gibt es immer Unternehmen und Branchen, denen es gelingt, sich dem Trend zu entziehen und überzeugend zu performen. Hier setzt der TSI E20 Index an: Er umfasst nur die 20 trendstärksten europäischen Unternehmen. Aktien mit unterdurchschnittlicher Wertentwicklung, die sogenannten Bremsklötze, bleiben von Anfang an außen vor. Doch wie werden die 20 Unternehmen des Index identifiziert? Grundlage ist ein spezieller Auswahlmechanismus, der auf dem sogenannten Trend-Signale-Indikator (TSI) beruht – einem Konzept, das vom Team des bekannten Börsenmagazins DER AKTIONÄR entwickelt wurde.

starke basis

Als Auswahluniversum dient den Experten aus Kulmbach ein Pool von mehr als 1000 europäischen Aktien. Europa ist sicherlich nicht die dynamischste Aktienregion der Welt, sondern als entwickelter Markt durch eher moderates Wachstum und große Stabilität gekennzeichnet. Doch genau diese Stabilität und Berechenbarkeit ist es, die den Kontinent für das TSI-E20-Konzept attraktiv macht: berechenbare rechtliche, regulatorische und politische Rahmenbedingungen für Unternehmen, etablierte Finanzmärkte, entwickelte Volkswirtschaften. Die verglichen mit manchen amerikanischen Unternehmen oder einigen der Märkte Asiens niedrigere Dynamik Europas bedeutet jedoch nicht, dass es keine wachstumsstarken Branchen, Regionen oder Länder gibt. Die große Kompetenz vieler europäischer Unternehmen hinsichtlich Forschung und Entwicklung, ihre hohe Innovationskraft, aber auch die gute Qualität der Produkte und angebotenen Services, umwelt- und arbeitnehmerfreund­lichere Produktionsbedingungen als in anderen Regionen der Welt sowie die starken und etablierten Marken, über die viele europäische Unternehmen verfügen – all das macht Europa natürlich zu ­einer der Top-Anlagedestinationen weltweit. Auch sind Europas Unternehmen meist transparenter als ­etliche ihrer außereuropäischen Konkurrenten.

AUF EINEN BLICK
WKN DC8E20
Name TSI E20 Index Open End Index Zertifikat
Brief 117,28 EUR
Laufzeit Open End
Quanto
Stand 25.03.2019 01:21:25 Quelle: Deutsche Bank AG

Das System dahinter

Entscheidend ist aber vor allem die Auswahl der 20 Indexmitglieder aus diesem Anlageuniversum. Hier kommt die von den AKTIONÄR-Experten entwickelte Trendkennzahl TSI ins Spiel: Dadurch, dass jedem Unternehmen ein TSI-Score zugeordnet wird, werden die Unternehmen hinsichtlich ihrer Trendstärke vergleichbar. Dabei kommt ein eigens entwickeltes ausgeklügeltes System zum Einsatz, dessen präzises Regelwerk die Einflussnahme emotionaler Faktoren ausschließt: Angst oder Übermut spielen dadurch keine Rolle. Dr. Dennis Riedl vom AKTIONÄR-Team erläutert das Konzept: „TSI ist ein Maß der relativen Stärke. Und dieses Prinzip, das hat sich über eine große Breite an wissenschaft­lichen Studien gezeigt, kann den Markt langfristig schlagen.“ Die nach diesen Kriterien 20 besten Unternehmen finden dann Eingang in den TSI E20 Index. Dass sie über die gleiche Gewichtung verfügen, verhindert von vorneherein das Übergewicht einzelner Branchen, Regionen oder Unternehmen und trägt so zur Risikostreuung bei. Derzeit sind Unternehmen aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Portugal, der Schweiz und Spanien im TSI E20 vertreten. Jeweils im Januar, April und Oktober wird dessen Zusammensetzung von einem Indexkomitee überprüft und entsprechend der dann aktuellen Rangliste nach TSI-Score angepasst. Ein weiterer Sicherheitsaspekt ist die eingebaute saisonale Absicherung: Da in der Vergangenheit die Sommermonate oftmals mit Kursschwächen auf den Märkten einhergingen, ist beim TSI E20 der Verkauf der 10 jeweils schwächsten Titel während des Sommers vorgesehen. Das damit frei werdende Kapital wird während dieses Zeitraums als Cashposition gehalten und dann erneut investiert, wenn – wie meist in der Vergangenheit – die Kurse im Herbst wieder anziehen. So wird verhindert, dass einzelne Bremsklötze die Performance des Index nach unten ziehen.

Unternehmen im TSI E20 Index

zwanzig Ziemlich beste unternehmen

Die systematische Anwendung des durchdachten TSI-Konzepts führt zu einer Indexzusammenstellung, die so wohl kaum ein Anleger auf dem Zettel hätte: mit Unternehmen wie dem belgischen Einzelhandelsriesen Colruyt, dem norwegischen Medienkonzern Schibstedt oder dem Energieversorger Verbund aus Österreich. Die Nummer drei am europäischen Luftfahrthimmel, die französisch-niederländische Airlinekooperation Air France-KLM, die trotz streikfreudigen Personals und zunehmenden Preisdrucks durch Billigflieger zum Jahresende ihre Passagierzahlen deutlich steigern konnte, gehört ebenfalls zu Europas Trend-Elite. Auch Juventus Turin, mit 34 Titeln Rekordmeister der italienischen Fußballliga Serie A, haben wohl nur wenige deutsche Anleger als Investment für sich entdeckt. Vielleicht zu Unrecht, denn dank explodierender TV-Gelder und wachsender Merchandising-Einnahmen sind die großen Fußballclubs Europas inzwischen durchaus bedeutende Wirtschaftsunternehmen. Entsprechend haben bei der Verpflichtung des fünfmaligen Weltfußballers Cristiano Ronaldo durch Juventus im Sommer sicherlich nicht nur dessen sportliche Qualitäten, sondern auch die Zugkraft der Marke „CR7“ eine entscheidende Rolle gespielt. Schon diese Beispiele zeigen die breite Streuung über unterschiedliche Branchen, Währungsräume und Geschäftsmodelle, die den TSI E20 neben seinen strikten Indexkriterien auszeichnet.

ohne „bremsklötze“ investieren

Das neue X-markets-Index-Zertifikat mit der WKN DC8E20 ermöglicht jetzt auch Privatanlegern, mit überschaubarem Kapitaleinsatz am Ertragspotenzial des TSI-Konzepts zu partizipieren. Historische Rückrechnungen haben gezeigt, dass der TSI E20 Vergleichsindizes wie den Dax oder den Euro Stoxx 600 abhängen konnte. Dadurch bestätigt sich ein Trend, der so schnell sicher nicht abebben wird: der zum cleveren Index-Investment.

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