Was Anleger im neuen Jahr erwartet | 14.12.2018

2019 – Ein Jahr voller Licht und Schatten

Die Handelskonflikte der USA, der Brexit oder die Italienkrise – 2019 hält für Unternehmen, Märkte und Anleger einige Herausforderungen bereit. Doch diese bergen auch attraktive Chancen. X-press zeigt im Folgenden, was Anleger im neuen Jahr erwartet.

Jahreswechsel – Zeit, Bilanz zu ziehen. Sicher werden auch dieses Jahr viele Anleger die Zeit „zwischen den Jahren“ nutzen, um die Wertentwicklung ihrer Anlagen unter die Lupe zu nehmen und zu überprüfen, welche erfolgreich waren und welche das Investmentziel nicht erreicht haben. Entsprechend ist der Beginn eines neuen Kalenderjahres ein guter Zeitpunkt, um vorauszublicken und den eigenen Anlagemix den neuen Gegebenheiten anzupassen.

2018 wird sicherlich nicht als besonders erfolgreiches Anlagejahr in die Geschichte eingehen. Sowohl Dax als auch MDax und SDax sowie viele andere Indizes überall auf der Welt mussten gegenüber ihrem Stand Anfang 2018 Verluste hinnehmen. Auch die Kursentwicklung vieler Einzelwerte war enttäuschend. Dabei sollte jedoch nicht vergessen werden, dass die Anleger durch die 2016 einsetzende Aufwärtsbewegung auf den Märkten in den vergangenen Jahren mit steigenden Kursen wohl auch etwas „verwöhnt“ worden sind.

Kommentar

Mit Zuversicht und Struktur ins nächste Jahr

Während die Börsen im abgelaufenen Jahr weniger gut liefen, schaut die Zertifikatebranche durchaus positiv auf die zurückliegenden zwölf Monate. Und vor allem blickt die Mehrzahl der Emittenten auch optimistisch in die Zukunft. Das sind nur zwei Kernbotschaften der jüngsten Emittenten-Umfrage des Deutschen Derivate Verbands.

Lars Brandau

Dennoch konnten sich nicht nur zahlreiche Einzelwerte dem Trend entziehen, auch der Technologieindex TecDax lag Ende November leicht im Plus und damit deutlich vor dem großen Bruder Dax. Technikwerte waren auch jenseits des Atlantiks gefragt: Der Nasdaq weist die beste Wert-entwicklung aller wichtigen Indizes auf und konnte sowohl Dow Jones als auch S&P 500 klar abhängen, die allerdings im Gegensatz zu den heimischen Börsenbarometern Zuwächse verbuchen konnten. Und dank ihrer fulminanten Kursrallye im Sommer haben die Technologieriesen Amazon und Apple ihre Schwächephase im Herbst verkraftet, ohne ins Minus zu rutschen. Der Tech-Sektor wird auch 2019 wichtig bleiben, wenn auch die Dynamik wohl nachlassen wird. Hier könnte sich der Einsatz von Discount-Zertifikaten als sinnvoll erweisen, da sie einen Einstieg in den Basiswert mit einem Preisabschlag ermöglichen, so einen gewissen Schutz gegen nachgebende Kurse bieten und sich zudem gerade für stagnierende oder wenig dynamische Märkte eignen. Angesichts der herbstlichen Kurskorrekturen können Anleger deutlich unterhalb der Höchstkurse in Basiswerte wie Amazon oder Apple einsteigen.

Schließlich kletterte auch der Ölpreis zum Leidwesen der Autofahrer im Jahresverlauf ganz ansehnlich nach oben, bevor seiner Aufwärtsbewegung zum Jahresende offenbar der Treibstoff ausging.

Prognose BIP-Wachstum (in Prozent)

lösungen für anleger gefragt

Aus Anlegersicht zeigt der Blick zurück auf 2018 vor allem eines: Investments, die allein auf Kursgewinne setzen, stoßen bei der gegenwärtigen Marktlage deutlich an ihre Grenzen. Gleichzeitig eröffnen sich für Produkte mit abweichenden, an die Marktsituation angepassten Renditestrukturen neue Möglichkeiten.

Mehr und mehr Anleger haben daher im zu Ende gehenden Jahr strukturierte Produkte für sich entdeckt, die dank ihrer Vielseitigkeit und Flexibilität auch dann Renditen erzielen können, wenn den Märkten mal die Luft ausgeht. Entsprechend haben renditebewusste Investoren in den ersten neun Monaten 2018 rund 3 Mrd. Euro neu in Zertifikate, Anleihen & Co. investiert. Branchenexperten wie der DDV-Geschäftsführer Lars Brandau (s. Kommentar auf Seite 17) sind sich daher sicher, dass der Markt für strukturierte Produkte 2019 weiter wachsen wird.

Zinsdilemma hält an

Traditionelle Sparformen wie Sparbuch und Tagesgeld sind aktuell keine renditeträchtige Alternative – und werden es wohl auch 2019 nicht sein. Denn zum Jahresende mehrten sich Aussagen von Währungshütern der Europäischen Zentralbank (EZB), die darauf hindeuten, dass die seit März 2016 anhaltende Nullzinsphase wohl mindestens bis in den Herbst 2019 andauern wird. Was Bauherren und Immobilienkäufer freut, sorgt bei den Anlegern nur für wenig Begeisterung. Präsident Mario Draghi verweist bei der Begründung der Zinspolitik der EZB auf „Unsicherheiten im Zusammenhang mit globalen Faktoren, einschließlich der Gefahr eines verstärkten Protektionismus“, und damit auf Einflussgrößen, die eher noch an Bedeutung gewinnen werden.

Auf einen Blick
WKN DM5TAX
Name TecDAX® (NR) Open End Index Zertifikat
Brief 16,66 EUR
Laufzeit Open End
Bezugsverhältnis 0,010
Stand 08.12.2019 09:52:11 Quelle: Deutsche Bank AG

gedrosseltes wachstumstempo

Dies gilt umso mehr, als praktisch alle Prognosen für das kommende Jahr von einer Verlangsamung des weltweiten Wachstumstempos ausgehen. So rechnet beispielsweise die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in einer Ende November veröffentlichten Studie für fast alle großen Volkswirtschaften 2019 mit einem geringeren Wachstum als im Jahr davor. Zu den Ausnahmen gehört Deutschland, das beim realen Bruttoinlandsprodukt sein Wachstumstempo halten kann. Eine größere Dynamik beim Wirtschaftswachstum trauen die OECD-Forscher dagegen Kanada, Japan und Großbritannien zu, während sich das weltweite Wachstum mit 3,5 Prozent ebenfalls etwas verlangsamt (2018: 3,7 Prozent). Das bedeutet jedoch nicht, dass der Weltwirtschaft ein Ende des Wachstums bevorsteht, sondern nur, dass das Tempo etwas niedriger ist als in den Vorjahren. So ist das vom IWF prognostizierte Wachstum Chinas mit 6,2 Prozent immer noch enorm, auch wenn es etwa 0,4 Prozentpunkte unter dem von 2018 liegt.

krise überwunden

Positiv zu werten ist nach Ansicht der Weltbank, dass die Weltwirtschaft das Erbe der Finanz- und Wirtschaftskrise der Jahre 2007 und 2008 offenbar hinter sich lasse und dass das starke Wachstum in China und den Vereinigten Staaten auch auf andere, weniger dynamische Wirtschaften ausstrahle. Zudem sinke in den USA, Europa und Japan die Arbeitslosigkeit. Obwohl das gegenwärtige Wachstum noch robust wirke, sei in den kommenden Jahren von einem Nachlassen der Wachstumsdynamik auszugehen. Politische und institutionelle Reformen seien daher wichtiger denn je: „Jetzt ist die Zeit zu handeln.“

Die OECD schlägt in die gleiche Kerbe: Sie erwartet ebenfalls ein geringeres Wachstum und sieht „Wolken am Horizont“. Handelseinschränkungen, da sind sich die Ökonomen sicher, würden Jobs kosten. Wenn es darum geht, was dagegen getan werden könnte, lässt die OECD keine Zweifel aufkommen und sieht vor allem die Politik in der Pflicht: „Die Regierungen sollten die Kooperation verstärken und sich auf schwierigere Zeiten vorbereiten.“

Auch weitere Studien und Prognosen heben darauf ab, dass vom Aufbau beziehungsweise dem mangelnden Abbau bürokratischer Behinderungen des Welthandels Gefahren für ein gesundes Wirtschaftswachstum ausgehen. Ein weiteres Schlüsselfeld für künftiges Wachstum seien die akademische und die berufliche Bildung: Auch hier müsse schnell agiert werden.

AUF EINEN BLICK
WKN DB9URU
Name EURO STOXX 50 Zertifikat mit Kapitalschutz mit Cap
Brief 105,36 EUR
Cap 3830,56
Ausstellungsdatum 18.12.2018
Stand 08.12.2019 09:52:11 Quelle: Deutsche Bank AG

amerika in guter form

Vor diesem Hintergrund könnte es entscheidend sein, welche Ausmaße die Handelsauseinandersetzungen der USA annehmen. Die Verhandlungen mit China haben begonnen. Donald Trump machte in einem Tweet klar, dass er „ein Mann der Zölle“ sei, wenn ein „echter Deal“ nicht erreicht werden könne. Was das bedeuten kann, zeigen die Anfang Februar von der Trump-Administration eingeführten Zölle auf importierte Waschmaschinen, die die amerikanischen Verbraucher deutlich zu spüren bekamen: Die Preise stiegen um 20 Prozent.

Und auch die jüngsten Schwierigkeiten des Automobilgiganten General Motors sind zumindest nach Ansicht einiger Marktbeobachter nicht ausschließlich auf eine verfehlte Modellpolitik zurückzuführen, sondern auch darauf, dass die Preise für Stahl und Aluminium aufgrund der verhängten Strafzölle stark gestiegen sind.

AUF EINEN BLICK
WKN DX9GL0
Name GLOBAX - German Global Export Aktienindex Open End Index Zertifikat
Brief 174,98 EUR
Laufzeit Open End
Stand 08.12.2019 09:52:11 Quelle: Deutsche Bank AG

Überwiegend präsentiert sich die amerikanische Wirtschaft in einer guten Verfassung. Auch der Leitzins liegt mit 2,00 bis 2,25 Prozent weit über dem europäischen Niveau. Nach Aussagen von Fed-Präsident Powell Ende November, dass der Offenmarktausschuss einen „neutralen“ Zinssatz von 3,00 Prozent anstrebe, wird allgemein davon ausgegangen, dass 2019 nur ein einziger Zinsschritt kommen wird. Dass die Fed im alten Jahr Mitte Dezember einen weiteren Zinserhöhungsschritt auf dann 2,50 bis 2,75 Prozent gehen wird, gilt als äußerst wahrscheinlich.

Zwar ist die Staatsverschuldung in den USA hoch, dennoch gibt es viele positive Faktoren: Zu den wichtigsten gehört die geringe Arbeitslosigkeit, die sich im Oktober mit 3,7 Prozent unverändert auf dem niedrigsten Stand seit 1969 befand. Das Research der Deutschen Bank geht davon aus, dass die US-Wirtschaft mit 2,8 Prozent im kommenden Jahr deutlich stärker als die im Euroraum (1,7 Prozent) wächst. Auch wenn die amerikanische Konjunkturlokomotive an Fahrt verliert, ist sie immer noch schneller unterwegs als andere Volkswirtschaften. Anleger, die noch nicht in die US-Wirtschaft investiert sind, könnten eine entsprechende Komponente in ihr Portfolio integrieren.

Auch wenn sich viele Volkswirte einig sind, dass eine Rezession im nächsten Jahr nicht zu befürchten ist, haben zahlreiche Anleger Zweifel an der US-Konjunktur und fliehen wieder verstärkt in Anleihen. Gelten Staatsanleihen der Industrienationen doch als sichere Anlagehäfen. Offenbar sehen Investoren langlaufender US-Anleihen die Gefahr, dass die US-Konjunktur durch die angekündigten Zinserhöhungen zu stark ausgebremst werden könnte. Entsprechend sind die Kurse von US-Staatsanleihen bereits deutlich gestiegen und die Renditen gesunken. Bemerkenswert dabei ist, dass der Renditeabstand zwischen zwei- und zehnjährigen US-Papieren nunmehr lediglich 0,1 Prozentpunkte beträgt. Eine derartige Differenz gab es zuletzt im Sommer 2007, kurz vor dem Ausbruch der Finanzkrise. Auch die Rendite zweijähriger US-Staatsanleihen liegt erstmals seit mehr als elf Jahren über der von fünfjährigen Anleihen – wenn auch nur hauchdünn.

brexit means what, exactly?

Diesseits des Atlantiks ist das Ausscheiden der weltweit fünftgrößten Volkswirtschaft aus einem der bedeutendsten Binnenmärkte der Welt der Hauptunsicherheitsfaktor. Zwar hat Premierministerin Theresa May sich mit der Europäischen Union auf ein Austrittsabkommen geeinigt (auch, indem die schwierige Nordirlandfrage vertagt wurde), ob es die Zustimmung des britischen Parlaments finden wird, ist aber völlig offen. Mangels eigener Mehrheit ist May auf die Duldung durch die nordirische DUP angewiesen, die bereits angekündigt hat, in der für Mitte Dezember geplanten Abstimmung dagegen zu stimmen. Zudem kursiert eine Liste mit 104 konservativen Abgeordneten um die exzentrischen Boris Johnson und Jacob Rees-Mogg, die May die Gefolgschaft verweigern wollen.

Und ob sich die oppositionelle Labour Party aus Gründen der Staatsräson entschließen kann, mit ihren Stimmen eine konservative Regierung im Amt zu halten, ist fraglich.

Fast jede Lösung scheint möglich, sogar ein zweites Referendum. Im schlimmsten Fall, das hatte May Ende November vor einem Parlamentsausschuss betont, käme es eben zu einem „harten Brexit“. Das ist jedoch die am wenigsten wünschenswerte Lösung, denn dann würden nicht nur alle mit der EU geschlossenen Verträge ihre Gültigkeit verlieren, sondern auch alle von der EU für Großbritannien abgeschlossenen Vereinbarungen, beispielsweise mit den USA, Kanada oder Japan.

Dass an einem solchen Ausgang keiner der Beteiligten ein Interesse haben kann, ist das stärkste Argument für eine einvernehmliche Regelung in letzter Minute – wie immer diese auch aussehen mag.

Robuste inlandskonjunktur

Von einem Brexit wäre natürlich auch Deutschland betroffen, denn mit keinem anderen Land erzielt die Bundesrepublik einen größeren Leistungsbilanzüberschuss als mit Großbritannien. Deutsche Luxuskarossen sind dort äußerst beliebt und der britische Markt nicht nur für die deutsche Auto- und Maschinenbauindustrie einer der weltweit wichtigsten. Allerdings zeigten sich die Vorstände der großen Autohersteller bislang eher gelassen.

AUF EINEN BLICK
WKN DE04YH
Name DAX Index-Zertifikat
Brief 132,28 EUR
Laufzeit 17.12.2020
Bezugsverhältnis 0,010
Stand 08.12.2019 09:52:12 Quelle: Deutsche Bank AG

Deutschland gehört aber auch zu den Ländern, die vom Brexit profitieren könnten: Eine Ende November veröffentlichte Studie geht davon aus, dass bis zum März 2019 Anlagen im Wert von 800 Mrd. Euro von London nach Frankfurt transferiert werden, was natürlich der deutschen Finanzbranche zugutekommen könnte.

Vor dem Hintergrund der globalen Unsicherheiten nimmt die Bedeutung des Inlandsmarkts zu. Und der präsentiert sich in guter Verfassung. Die Frühindikatoren der Wirtschaft ermuntern durchaus zu einem zuversichtlichen Blick in die Zukunft: Die Konjunktur zeigt sich in guter Form, die Arbeitslosenquote ist unter 5 Prozent gesunken und damit so niedrig wie lange nicht mehr, die Deutschen haben wenig Angst um ihren Arbeitsplatz und angesichts anhaltend niedriger Zinsen ist die Konsumneigung der Verbraucher hoch.

Das ist auch gut so, denn Deutschland wird 2018 nach Berechnungen des Münchener ifo Instituts einen Leistungsbilanzüberschuss von 299 Mrd. Dollar aufweisen und damit weiterhin die unangefochtene Nummer eins sein. 30 exportorientierte deutsche Unternehmen sind im GLOBAX Index zusammengefasst, der über das Index-Zertifikat mit der WKN DX9GL0 den Weg in Anleger-Portfolios finden kann.

ZUVERSICHT IN DEUTSCHLAND

Dass praktisch alle deutschen Aktienindizes und etliche Unternehmen 2018 Federn lassen mussten, sollte nicht davon ablenken, dass viele deutsche Firmen nicht nur über volle Auftragsbücher, gesunde Fundamentaldaten und überzeugende Geschäftszahlen verfügen, sondern auch über innovative, zukunftsweisende Produktportfolios, effiziente Fertigungsprozesse sowie hohe Forschungs- und Entwicklungskompetenz. Zudem agieren sie in einem stabilen rechtlichen und regulatorischen Umfeld und sind oftmals weltweit aufgestellt.

VOM WETTBEWERB PROFITIEREN

Genau diese Qualitäten könnten deutsche Unternehmen dazu prädestinieren, von aufgrund nachlassender Wachstumsdynamik und der geschilderten Unsicherheiten verschärften Wettbewerb in besonderem Maße zu profitieren. Nicht einmal das Nachgeben der Kurse muss in diesem Zusammenhang zwingend ein Nachteil sein, denn wer zu Höchstkursen einsteigt, kann meist nur mit geringem Gewinnpotenzial rechnen. Wer defensiv agieren möchte, kann mit Discount-Zertifikaten von stagnierenden Märkten profitieren und sogar weitere Kursverluste teilweise abfedern. Anleger können aus einem breiten Angebot von über 26000 X-markets-Discount-Zertifikaten mit den unterschiedlichsten Ausstattungsvarianten auswählen. Allen Discountern gemeinsam ist, dass sie gleich beim Kauf mit einem Preisnachlass gegenüber dem Aktienkurs ihres Basiswerts ausgestattet sind - ein Renditevorsprung, den sich Direktanleger mühsam erkämpfen müssen.

DISCOUNT-ZERTIFIKAT AUF WIRECARD
WKN DS84SN
Name Wirecard AG Discount-Zertifikat
Brief 0,00 EUR
Cap 115,00
Laufzeit 19.12.2019
Stand 08.12.2019 09:52:12 Quelle: Deutsche Bank AG

2019 wird sicherlich ein spannendes Jahr werden und neben Risiken auch etliche Chancen bereithalten. Wer sich als Anleger nicht von kurzfristigen Trends aus der Ruhe bringen lässt, sondern klare Anlageziele definiert und sie diszipliniert verfolgt, kann vielleicht in zwölf Monaten voller Zufriedenheit auf das Jahr zurückschauen.

 

Prognosen für das Jahresende 2019



BCDI – defensiv in die Offensive gehen

Keine Angst vor Korrekturphasen – so könnte man das Prinzip des vom Rosenheimer Vollblut-Börsianer Thomas Müller und seinem Team entwickelten boerse.de Champions Defensiv Index kurz zusammenfassen. Im BCDI sollen sich Aktien wiederfinden, denen durch ihre defensive Grundausrichtung auch schwächere Börsenphasen nur wenig anhaben können. Der Vergleich mit anderen Indizes zeigt, dass das Konzept aufgeht.

Grundlage für ihre Auswahl ist ein Universum von 100 langfristig besonders erfolgreichen und sicheren Aktien. Die zehn besten finden Eingang in den BCDI. Bei ihnen handelt es sich oftmals um Papiere von Unternehmen vor allem aus der Konsumartikel-, Nahrungsmittel- und Getränkebranche, deren Geschäft von konjunkturellen Schwankungen in möglichst geringem Maße betroffen ist.
Seine Stärken spielt der Index in Korrekturphasen aus, in denen seine Verluste typischerweise wesentlich geringer ausfallen als die von Benchmarkindizes (siehe Tabelle unten).
Das X-markets-Zertifikat mit der WKN DT0BAC ermöglicht Privatanlegern die Teilnahme an dem Konzept. Mehr unter www.bcdi.xmarkets.de sowie auf www.bcdi.de.

Performancevergleich (seit Auflegung des BCDI)
AUF EINEN BLICK
WKN DT0BAC
Name boerse.de-Champions-Defensiv-Index Open End Index Zertifikat
Brief 154,70 EUR
Laufzeit Open End
Stand 08.12.2019 09:52:12 Quelle: Deutsche Bank AG
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