Neuemissionen | 14.12.2018

Auf Renditesuche

Nicht wenige Unternehmen in Deutschland und den USA, da sind sich viele Analysten und Marktbeobachter einig, erfreuen sich zwar einer robusten Gesundheit, sehen sich aber 2019 vor Herausforderungen gestellt. Clevere Frühaufsteher unter den Anlegern picken sich daher Anlageinstrumente heraus, die auch dann interessante Renditen erwirtschaften können, wenn die Märkte auf der Stelle treten, und die zudem bei leicht sinkenden Kursen nicht aus dem Tritt geraten.

Express-Zertifikate wie die drei hier vorgestellten könnten da die Lösung sein. Denn sie werden bereits nach nur einem Laufzeitjahr vorzeitig eingelöst und zahlen einen attraktiven Zinsbetrag von 7,00 bzw. 8,00 Prozent p.a., wenn ihr Basiswert dann auf dem gleichen Stand notiert wie bei ihrer Emission. Ist dies nicht der Fall, ist ihr Ertragspotenzial jedoch keineswegs ausgeschöpft. Ganz im Gegenteil: In jedem Folgejahr während ihrer fünfjährigen Laufzeit bieten sie dank steigender Einlösungsbeträge die gleiche prozentuale Renditechance wie nach dem ersten Jahr. Weil die Schwelle, die erreicht bzw. überschritten werden muss, mit jedem Jahr sinkt, können auch dann noch attraktive Erträge erzielt werden, wenn eine Direktanlage schon längst einen Verlust realisiert hätte. Kam es nicht zu einer vorzeitigen Einlösung und wird auch am Laufzeitende die Schwelle von 65 Prozent unterschritten, partizipieren die Anleger ebenso wie bei einem Direktinvestment an den Kursverlusten des Basiswerts. Anders als das Zertifikat auf Cisco Systems bieten die Produkte auf Lanxess und den S&P 500 zudem noch die Möglichkeit des Kapitalerhalts, wenn ihr Basiswert unter der Schwelle und über der Barriere notiert.

Cisco Systems mit
Chance auf 8,00 % p.a.

Express-Zertifikat
WKN DB9URZ
Basiswert Cisco Systems
Einlösungsbetrag 108,00; 116,00; 124,00; 132,00; 140,00 USD
Einlösungsschwelle 100,00 %, 95,00 %, 90,00 %, 85,00 %, 65,00 %
Barriere 65,00 %
Emissionstag 18.12.2018
Laufzeit 15.12.2023
Ausgabekurs* 101,50 USD

Weitere Informationen zum Produkt finden Sie hier.

 

Die Mitte November veröffentlichten Zahlen des Spezialchemieunternehmens aus Köln können überzeugen: So steht für das dritte Quartal ein Umsatzplus von 4,4 Prozent zu Buche, in den ersten neuen Monaten waren es sogar 10,9 Prozent. Mit dem Verkauf der Beteiligung an Arlanxeo verringerte das MDax-Mitglied zudem die Abhängigkeit von der Automobilindustrie. Trotz eines schwierigen Umfelds sei das Unternehmen gut aufgestellt, so Vorstandschef Matthias Zachert, man habe höhere Preise durchsetzen können und die jüngsten Zukäufe hätten sich als Erfolg erwiesen. Einzig die Aktie des auch 2018 wieder im Nachhaltigkeitsindex von Dow Jones geführten Unternehmens bietet Ende November mit einem Kurs von 50 Euro Spielraum nach oben.

Lanxess mit Chance
auf 7,00 % p.a.

Express-Zertifikat
WKN DB9USB
Basiswert Lanxess
Einlösungsbetrag 107,00; 114,00; 121,00; 128,00; 135,00 EUR
Einlösungsschwelle 100,00 %, 95,00 %, 90,00 %, 85,00 %, 80,00 %
Barriere 65,00 %
Emissionstag 18.12.2018
Laufzeit 15.12.2023
Ausgabekurs* 101,50 EUR

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Nach der aus deutscher Sicht verkorksten Fußballweltmeisterschaft sind gute Nachrichten bei adidas besonders willkommen. Zuletzt hatten die Franken gleich drei Mal Grund zur Freude: Erstens erhielt Deutschland den Zuschlag für die Austragung der Fußball-EM 2024, zweitens läuft ab 2019 mit Arsenal London einer der ­populärsten Fußballclubs der Welt in den drei Streifen auf und drittens erhielt adidas bei der jährlichen Überprüfung des Dow-Jones-Nachhaltigkeitsindex DJSI zahlreiche Bestnoten. Anders als der Dax legte der Sportartikelhersteller überdies in den vergangenen Monaten auch beim Kurs zu. Sollte sich der optimistische Ausblick des Vorstands bestätigen, könnte sich diese Entwicklung fortsetzen.

S&P 500 mit Chance
auf 7,00 % p.a.

Express-Zertifikat
WKN DB9URW
Basiswert S&P 500
Einlösungsbetrag 107,00; 114,00; 121,00; 128,00; 135,00 USD
Einlösungsschwelle 100,00 %, 95,00 %, 90,00 %, 85,00 %, 80,00 %
Barriere 65,00 %
Emissionstag 18.12.2018
Laufzeit 15.12.2023
Ausgabekurs* 101,50 EUR

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Nach einem Höhenflug Ende August, als der S&P 500 erstmals in seiner Geschichte die Marke von 2900 Punkten überschritt, notiert das wichtige US-Börsenbarometer Ende November mit 2700 Punkten nur leicht über seinem Stand am Jahresanfang. Tech-Werte wie Amazon und Apple hatten ihn im Spätsommer nach oben getrieben – als ihnen die Luft aus ging, zogen sie auch den S&P nach unten. Dennoch steht er deutlich besser da als die Dax-Familie und etliche andere internationale Indizes. Auch für die kommenden Jahre gehen die meisten Prognosen davon aus, dass das amerikanische Wirtschaftswachstum stärker sein wird als das in Europa. Durch sein breites Branchenspektrum ist der S&P zudem von vorneherein gut diversifiziert.

* Ausgabekurse vom 06.12.2018, Quelle: Deutsche Bank AG

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