Marktrück- und Marktausblick | 28.06.2019

Reaktion erwünscht

Am Devisenmarkt wird das Geschehen weiter von der Geldpolitik der großen Notenbanken dominiert. Da vor allem die Handelskonflikte zu einer Dämpfung der Inflations- und Konjunktur­erwartungen geführt haben, stieg zuletzt die Hoffnung auf eine lockere Geldpolitik der EZB, die jedoch im Gegensatz zur US-Notenbank Fed keinen großen Spielraum mehr hat.

Kolumne

Wann bröckelt der Widerstand?

Trau keinem Chart, das du nicht selbst herausgesucht und bearbeitet hast. Unter den Analysten herrscht ja häufig eine Art „Glaubenskrieg“:

Michael Blumenroth
Währungsprognosen
Finanztermine

Finanztermin im Fokus

Die Stimmung könnte besser sein, aber – ganz ehrlich – sie könnte auch deutlich schlechter sein. Am 25. Juli, wenn das Münchner ifo Institut die Ergebnisse zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 9000 Managern mitteilt, lässt sich in etwa überschauen, wie die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft ist. Im Mai trübte sie sich jedenfalls stärker ein als erwartet, denn da fiel das ­Barometer für das ifo-Geschäftsklima das zweite Mal in Folge, diesmal von 99,2 auf 97,9 Punkte. „Der deutschen Konjunktur fehlt es weiterhin an Schwung“, kommentierte ifo-Präsident Clemens Fuest das Ergebnis. Zumindest blieb die Erwartungskom­ponente für die nächsten sechs Monate stabil. Laut Bundesregierung droht der Wirtschaft in 2019 jedoch ein schwächeres Jahr.

Rohstoffprognosen
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