Best Entry-Zertifikate | 21.02.2019

Auf der Suche nach dem besten Investitionszeitpunkt

Es ist häufig der Einstiegszeitpunkt, der entscheidet, ob ein Investment erfolgreich verläuft. Mit den Best Entry-Zertifikaten der Deutschen Bank könnten berühmte Detektive wie Sherlock Holmes oder Inspektor Clouseau in Sachen Geldanlage nun ihren Meister gefunden haben.

Seit jeher bewegt Anleger auf der ganzen Welt die Frage nach dem idealen Einstiegszeitpunkt an der Börse. Der Börsen- und Finanzexperte André Kostolany meinte dazu, dass die ganze Kunst sei, zu wissen, in welcher Phase sich ein Markt befindet. Dabei verwies er neben zahlreichen Wirtschaftsdaten, Symptomen und Marktsignalen insbesondere auf sein aus jahrzehntelanger Erfahrung entwickeltes Fingerspitzengefühl. Auch wenn viele Börsenweisheiten in der Theorie einfach und plausibel erscheinen, so ergeben sich in der Praxis für Privatanleger ebenso wie für gestandene Investmentprofis deutliche Schwierigkeiten bei der Umsetzung. Auf der Suche nach dem besten Zeitpunkt des Einstiegs in ein Wertpapier zeigen sich viele Anleger daher kreativ, schließlich wollen sie aus ihrem Investment das Maximum herausholen. Für sie ist doch gerade das perfekte Timing häufig die Voraussetzung für den Erfolg an der Börse.

BEST Entry-Zertifikate auf Indizes

WKN Name Brief Laufzeit Quanto Bezugsverhältnis
DB9USH EURO STOXX 50 Best Entry Zertifikat 0,00 EUR 19.05.2023 1,000
DB9UTQ EURO STOXX 50 Best Entry Zertifikat 95,89 EUR 03.05.2023 1,000
DB9UTD S&P 500 Best Entry Zertifikat 96,89 USD 04.04.2023 1,000
Stand 20.08.2019 19:03:42 Quelle: Deutsche Bank AG
Beispieldarstellung Best-Entry Zeitpunkt

Bester Zeitpunkt

Eine herausragende Hilfe für ein optimiertes Markteinstiegsniveau bieten die Best Entry-Zertifikate der Deutschen Bank. Sie richten sich an Anleger, die in Bezug auf den Anlagezeitpunkt unsicher sind, kurzfristige Schwankungen zum Start erwarten und in den langfristigen Erfolg eines Index investieren möchten. Denn die Best-Entry-Zertifikate erlauben einen vorteilhaften Einstieg in einen Index oder Markt. Zu Beginn wird der Anfangsreferenzpreis abhängig von der Entwicklung des Basiswerts im Best Entry-Zeitraum bestimmt. Ab dem Emissionstag wird in monatlichen Abständen an den vorher festgelegten Beobachtungsterminen der Stand des zugrundeliegenden Index gemessen (s. Grafik oben). Beim Euro Stoxx 50 Best Entry-Zertifikat (WKN DB9USH), das am 22. Januar 2019 emittiert wurde, bestimmen beispielsweise 14 Bewertungstage zwischen dem Emissionsdatum und dem 31. Januar 2020 als Best-Start-Ende den Best-Entry-Zeitraum. In diesem wird der niedrigste Stand als Anfangsreferenzpreis für das Zertifikat ermittelt.

Wie ein Index-Zertifikat

Ausgehend von diesem, an einem der 14 unterschiedlichen Bewertungstagen gemessenen Tiefstand, verhält sich das Best Entry-Zertifikat wie ein Index-Zertifikat und vollzieht die Kursentwicklung des Basiswerts – im Beispiel des Euro Stoxx 50 – eins zu eins nach. Das bedeutet: Steigt der Index, so steigt auch der Wert des Zertifikats bezogen auf den Anfangsreferenzpreis. Es besteht also eine lineare Beziehung im Verhältnis eins zu eins zum zugrundeliegenden Basiswert. Das Gleiche gilt auch für den Fall eines negativen Verlaufs des Basiswerts. Schließlich sollten Anleger frei nach André Kostolany ebenso nicht vergessen: „An der Börse ist alles möglich – auch das Gegenteil.“

Positiv Positives Szenario
Im Idealfall steigt der zugrundeliegende Index während der Laufzeit, nachdem er während des Best-Entry-Zeitraums gefallen ist. Durch den niedrigeren Anfangsreferenzpreis steigt die Performance und somit auch die Auszahlung am Laufzeitende. Der Zeitraum der Indexentwicklung spielt eine wichtige Rolle in der finalen Auszahlung. Die finale Auszahlung ist abhängig von der Entwicklung an den Beobachtungsterminen im ersten Laufzeitjahr. So zahlt das Produkt, wenn der Index während des ersten Jahres um 10 % fällt und sich dann zum Laufzeitende um 20 % verbessert, 120 Euro (100 Euro × Performance von 120 % im Vergleich zum tiefsten Punkt während des ersten Jahres).

Neutral Neutrales Szenario
Der Anleger erhält ein neutrales Anlageergebnis, wenn der Index am Laufzeitende mindestens gleich dem Anfangsreferenzpreis notiert. In diesem Fall entspricht der Schlussreferenzpreis dem Anfangsreferenzpreis, die Performance ist weder positiv noch negativ. Dies ist unabhängig von der absoluten Entwicklung des Index, da die Performance ausschließlich die relative Entwicklung des Schlussreferenzpreises im Vergleich zu dem variablen Anfangsreferenzpreis abbildet.

Negativ Negatives Szenario
Sollte der Stand des Index zu Laufzeitende tiefer sein als der Anfangsreferenzpreis, so erleidet der Anleger einen Verlust. Dies geschieht, wenn die negative Entwicklung des Index nach Ablauf des Best-Entry-Zeitraums eintritt. Somit kann der Anleger nicht von der für ihn vorteilhaften Anpassung des Anfangsreferenzpreises profitieren.

Beispieldarstellung Best-Entry Rückzahlung
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