Kommentar | 21.02.2019

Gold Monatsgewinne

Gold verbuchte im Januar den vierten Monatsgewinn in Folge. Im Schlussquartal zeigte das Edelmetall klassische Absicherungsqualitäten.

Im Januar profitierte Gold dann von einer veränderten US-Notenbankpolitik, die sich vorerst geduldig zeigt. Denn Goldhändler nahmen die vorsich-tigen Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell zum Anlass, weniger US-Zinsdruck und einen potenziell schwächeren Dollar einzupreisen. Unterstützung kam jedoch auch von anderen Zentralbanken: Die weltweiten Notenbankkäufe zogen 2018 um sage und schreibe 74 Prozent an. Es handelt sich um die größten Goldankäufe seit 1971. Denn in unsicheren Zeiten kann Gold auch zur Stabilisierung offizieller Währungsreserven dienen.

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