Finanzwetterkarte

Auf und ab

Der Handel an den Börsen glich zuletzt einem Wechselbad der Gefühle. Die Bewegung im Handelsstreit zwischen den USA und China, aber auch die sich mehrenden Hinweise auf eine globale Rezession bewirkten wilde Schwankungen der Leitbörsen der Welt.

Indexdaten Weltweit

Markt im Fokus: USA

Erstmals seit dem Jahr 2007 sind die Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen mit 1,62 Prozent unter die Renditen für zweijährige US-Staatsanleihen mit 1,63 Prozent gefallen. „In der Vergangenheit ging allen US-Rezessionen eine solche Inversion der Zinsstrukturkurve voraus, allerdings folgte nicht auf jede Inversion eine Rezession“, sagt Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank. In der Regel fordern Investoren einen Renditeaufschlag, wenn das Kapital langfristig angelegt wird, wodurch langlaufende Staatsanleihen höhere Renditen abwerfen als kurzlaufende. Doch gerade in Krisenzeiten sind vor allem die langlaufenden gefragt, weshalb die Renditen sinken. In diesem turbulenten Umfeld musste der Dow Jones zunächst Federn lassen, lag Mitte August aber immer noch res­pektable 12,66 Prozent gegenüber dem Jahresstart in Front.

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