Rückblick | 13.12.2019

18 Jahre X-press

Ausnahmsweise gewährt Ihnen die Redaktion einen kurzen Blick hinter die Kulissen: Auf Highlights, Meilensteine und kleine Geschichten aus 200 Ausgaben – und auch auf die Menschen, die das Magazin machen.

start X-press ist da!
Pünktlich zu Weihnachten 2001 – und somit genau vor 18 Jahren – lag die erste X-press-Ausgabe mit dem Ausblick auf das kommende Jahr in den Briefkästen. Eine Tradition, die übrigens bis heute eingehalten wurde: So können die Leser schon vor Jahresende auf die wichtigsten Fakten des kommenden Börsenjahres ­blicken und sich entsprechend positionieren.
2 Vorreiter am Markt.
Bei den ZertifikateAwards im November 2002 urteilte die Jury, dass X-press eine „völlige Neudefinition des Begriffs Kundenbroschüre“ sei. Das brachte dem X-markets-Team den ersten Platz in der Kategorie „Innovation des Jahres“. Ein Jahr später gab es Gold in der Königsdisziplin „Anleger-Service“. Neben anderen Marketingleistungen wurde auch hier das Monatsmagazin von der Jury besonders hervorgehoben. Andere Emittenten folgten, es kamen mehrere Magazine auf den Markt.
3
Ciao X-press.
Pünktlich zum dritten Geburtstag bekam X-press Deutschland ein Geschwisterchen: X-press Italia war geboren. Somit haben die italienische Ausgabe und deren Chefredakteurin Stefania Tortorici ebenfalls ein Jubiläum zu feiern, und zwar 15 Jahre Bestehen. Tanti auguri, Stefania!
4
Der Goldjunge.
Welcher Leser kennt ihn nicht, den Rohstoff-Guru und Marathon-Mann Michael Blumenroth? Seit 2005 ist er mit seiner Goldkolumne im X-press vertreten, in der er das edelste aller Edelmetalle auf seine ganz persönliche Art und Weise unter die Lupe nimmt. Übrigens: Gold stand 2005 bei 420 Dollar. Michaels Lieblingsprodukt: das währungs­gesicherte Gold-Zertifikat mit der WKN DB0SEX.
5
Wie das duftet!
Weihnachtlicher geht es nicht: Die Dezember-Ausgabe aus dem Jahr 2005 mit der berühmten Nikolaus-Anleihe hatte nicht nur ein Printen-Design, sie duftete auch herrlich nach Lebkuchen. Da machte das Lesen gleich doppelt Spaß.
6
Autsch, Tippfehler. Ein absolutes No-Go: ein Tippfehler auf dem Titelblatt. Diesen gab es in 18 Jahren X-press nur einmal – in der Ausgabe März 2007. Sorry!
7
Promi-Alarm.
Mit Formel-1-Ass Ralf Schumacher in der allerersten Ausgabe wurde die Messlatte für prominente Interview-Partner gleich hoch gelegt. Es folgten unter anderem Friedrich Merz, Verona Pooth (damals noch Feldbusch) oder auch der „Schraubenkönig“ Reinhold Würth und Fußballweltmeister Thomas Häßler. Angela Merkel schaffte es gleich mehrmals mit einem Bild ins Magazin (hier Januar 2008).
8
Ein Wetterfrosch namens Marcus.
Das Marktwetter und die Prognosen sind fester Bestandteil jeder X-press-Ausgabe. In den letzten fünf Jahren war Redakteur Marcus Kapust der X-press-Wetterfrosch. Monat für Monat berichtete er bei ­jedem Wetter und mit kühlem Kopf über konjunkturelle Hochs oder sich abkühlende Märkte und schied für die Leser die Schäfchen- von den Schönwetterwolken am globalen Anlagehorizont.
9
Fleißig bei der Arbeit.
Um den Aufbau der Infrastruktur ging es in der Ausgabe Juni 2008. In der Redaktionssitzung war schnell klar: Ein Ameisenbild muss her. Da die Bildsuche wenig Brauchbares ­ergab, schlug Claudia Lehmann von der damaligen Grafikagentur Lehmann & Team eine kreative Lösung vor: ein Ameisenvolk vom Züchter ausleihen und ein Shooting machen. Das Vorhaben scheiterte zum einen an den Essgewohnheiten der Ameisen (Unmengen von Brombeerblättern), zum anderen an den hohen Kosten für die Versicherung des Ameisenstaates. Die Redaktion entschied sich schließlich doch für ein Stock-Bild. Liebe Claudia, danke für Deinen unermüd­lichen Einsatz!
10
Drei aus 30.
Das Cover eines Magazins ist der erste Eindruck – und für den gibt es ja bekanntlich keine zweite Chance. Seit drei Jahren ist X-press-Gestalterin Heike Lartz dafür verantwortlich, oftmals abstrakte und komplexe Themen mit Kreativität und Inspiration in eine verständliche und ­anspruchsvolle Bildsprache zu übersetzen. Doch welches der von ihr gestalteten 30 Cover ist eigentlich der persön­liche Favorit der Kreativen? Es sind gleich drei: das Cover zum 30. Dax-Jubiläum, das Kanzler-Heft zur Bundestagswahl 2017 sowie die Popcorn-Ausgabe zu Netflix & Co. Das X-press-Team sagt trotzdem 30 Mal: Danke, Heike!
11
Dem Klima zuliebe.
Wer mit der Bahn unterwegs ist, muss auch mit Verspätung rechnen. So erging es der X-press-Redaktion Ende Oktober 2019, als sie aufgrund einer Störung kurz vor Druckfreigabe im Zug gefangen war. Für die langjährigen Profis jedoch kein Problem: Mit Tablet, Handy und einer äußerst fragwürdigen Internetverbindung bekamen Justyna Kojro und Marcus Pichura Schulter an Schulter auch die letzten Seiten ins Ziel. Passend zum Bahnfahren auch der Titel der Ausgabe: Dem Klima zuliebe.
12
Die Geisterjäger.
Ausgerechnet bei der 200. X-press-Ausgabe hatte es die Redaktion mit übersinnlichen Phänomenen zu tun. Denn in der Druckerei spukte es offensichtlich. Wie sonst ist es zu erklären, dass auf dem Titelblatt beim Lackieren unerklärlicherweise geisterhafte Schatten erschienen? Dieser Geistereffekt, von dem sich Drucker nur hinter vorgehaltener Hand zu sprechen trauen, soll sich angeblich mit zunehmender Trocknung verflüchtigen. Dennoch hat die Redaktion die X-press-Ghostbusters losgeschickt. Wer mutig ist und wissen möchte, ob die Geister verschwunden sind, kann das gedruckte Heft kostenlos auf www.xmarkets.de bestellen.

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