Finanzwetterkarte

Nervende Depeschen

Fast schon nervig und beinahe kopfschüttelnd zu vernehmen, hat es die Trump’sche Kommunikation zu den US-Handelsstreitigkeiten mit China zusammen mit der Salve von Zolldrohungen in Richtung EU wieder einmal geschafft, die Erholung an den Börsen zu bremsen. Wie sähe die Wetterkarte aus, wenn es keine Tweets gäbe?

Indexdaten Weltweit

Markt im Fokus: Deutschland

Die deutsche Wirtschaft ist durch einen robusten Binnenmarkt und steigende ­Exporte im dritten Quartal 2019 einer Rezession nur knapp entkommen. ­Während das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal noch um 0,2 Prozent ­geschrumpft ist, wuchs es von Juli bis September um 0,1 Prozent gegenüber dem Vor­quartal. Dennoch rechnen viele Experten ­angesichts von Handelskonflikten, schwächerer Weltkonjunktur und des Dauerthemas Brexit mit einer vorerst anhaltenden Stagnation. Trotz dieser wirtschaftspolitischen Unsicherheiten konnten die wichtigsten Indizes in Deutschland bis Anfang Dezember im Jahr 2019 deut­liche Zugewinne verbuchen. So stieg der Dax um beinahe 24 Prozent, der MDax sogar um 26 Prozent, der TecDax um fast 23 Prozent und der SDax um knapp 26 Prozent an.

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