Marktrück- und Marktausblick | 13.12.2019

Reichlich Spekulationen

Das hü und hott zwischen den Vereinigten Staaten und China treibt und belastet seit geraumer Zeit die Devisen- und Rohstoffmärkte weltweit. Daneben zerren beispiels­weise die Entscheidungen zwischen der OPEC und ihren Verbündeten in Bezug auf eine Verschärfung der Förderbremse den Ölpreis in die eine oder andere Richtung.

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Finanztermin im Fokus

Am 15. Januar veröffentlicht das Statistische Bundesamt die Zahlen zum deutschen Staatshaushalt für das Jahr 2019. Ist es sinnvoll, an der schwarzen Null festzuhalten oder sollte der Staat in den kommenden Jahren besser mehr ausgeben als einnehmen? Zu ­diesem Thema entflammen Jahr für Jahr aufs Neue Diskussionen zwischen den politischen Vertretern. Dabei hat Deutschland einen ausgeglichenen Haushalt in den vergangenen 40 Jahren nur selten erreicht. Lediglich in 35 von 160 Quartalen gelang eine positive Haushaltsbilanz. Mit großem Abstand führt Norwegen die Liste an: In 147 von 160 Quartalen nahm das Land mehr ein, als es ausgab. Dagegen können Frankreich und Italien in diesem Zeitraum kein einziges Quartal mit ausgeglichenem Haushalt vorweisen und zählen damit zu den größten Schuldenmachern. Einen Überblick gibt die Tabelle mit einem prozentualen Anteil der Quartale mit einer ­positiven Haushaltsbilanz.
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